Im 19.Jahrhundert hat ein Bauer allmählich die Landwirtschaft
vernachlässigt, um sich der Realisation der Stadtpläne von Lyon in
Holzreliefs in detaillierter Wiedergabe der einzelnen Stadtviertel
zu widmen, sodaß Besucher aus Lyon ihr Wohnhaus wiedererkannten.
Ebenso
begann er mit der Ausführung der schönsten Bauwerke der Welt (St. Peter
in Rom, die Kathedrale von Chartres, das Kapitol und das Weiße Haus in
Washington, das Rathaus von Melbourne etc.), und das ohne je sein Dorf zu
verlassen. Schließlich läßt er die Landwirtschaft völlig fallen und
investiert sein gesamtes Vermögen in seine künstlerischen Werke, die er
seit 1895 in Sainte Consorce ausstellt.
Nach
seinem Tode im Jahre 1900 ist das Museum in verschiedenen Händen und
funktioniert noch einige Zeit, um schließlich auf lange Dauer zu
versehwinden. Doch eines Tages tauchen die Ausstellungsstücke teilweise
wieder auf bei einem Altwarenhändler in der Ardèche, dem sie abgekauft
und aufs neue in Sainte Consorce ausgestellt werden.